Die Garagenzulieferbranche trotzt der hohen Unsicherheit
16. Juli 2025
Die überraschend eingeführten US-Importzölle und der damit ausgelöste internationale Handelskonflikt, prägte auch die Schweizer Wirtschaft. Die Aussicht auf eine mögliche Eskalation des Handelskonflikts dämpfte den Aussenhandel und die Investitionstätigkeiten. Nachdem die Schockwelle abgeebbt ist, verzeichnet die Garagenzulieferbranche einen eindrücklichen Aufschwung im 2. Quartal. Auch die Prognose für das 3. Quartal stimmen optimistisch.
Beurteilung der heutigen Situation im 2. Quartal 2025 der befragten Unternehmen
Die getrübte Entwicklung des Vorquartals hat sich erholt und einen markanten Aufschwung erlebt. Am deutlichsten zu sehen ist die Entwicklung bei der Beschäftigungslage. So beurteilen 70% (Vorquartal 46%) der Meldenden diese als gut und 22% (VQ 50%) als befriedigend. 7% (VQ 4%) finden sie schlecht. Der erfreuliche Trend spiegelte sich auch beim Umsatz wider. So empfinden 56% (VQ 43%) den Umsatz als gut, 37% (VQ 54%) als befriedigend und 7% (VQ 4%) als schlecht. Auch bei der Ertragslage zeichnet sich konsequent die positive Entwicklung ab. 59% (VQ 39%) der Teilnehmenden beurteilen ihre Ertragslage als gut, 33% (VQ 57%) als befriedigend und 7% (VQ 4%) als schlecht.
Trend-Prognose für das 3. Quartal 2025
Die positive Stimmung setzt sich bei der Trendprognose fort. So rechnen 30% (VQ 21%) der Meldenden mit einer besseren, 63% (VQ 79%) mit einer gleichbleibenden, und 7% (VQ 0%) mit einer schlechteren Beschäftigungslage. Eine Aufwärtsentwicklung erwarten die Meldenden auch beim Umsatz. 56% (VQ 36%) rechnen mit einem zunehmenden Umsatz. Derweil gehen 33% (VQ 61%) von einem gleichbleibenden und 11% (VQ 4%) von einem sinkenden aus. Weniger eindeutig sehen die Prognosen für die Ertragslage aus. Es erwarten 26% (VQ 21%) eine bessere aber auch 15% (VQ 7%) eine schlechtere Ertragslage. 59% (V Q 71%) rechnen mit einer gleichbleibenden. Beim Personalbestand rechnen die Unternehmen mit wenigen Entwicklungen. 67% (VQ 71%) erwarten einen gleichbleibenden Personalbestand, während 26% (VQ 29%) einen zunehmenden und 7% (VQ 0%) einen abnehmenden erwarten. Weiterhin plant keiner der Unternehmen Kurzarbeit. Auch beim Kostentrend im Personalbereich bleiben die Aussichten stabil. 52% (VQ 54%) rechnen mit steigenden und 48% (VQ 46%) mit gleichbleibenden Kosten. Beim Kostentrend im Materialbereich blicken die Meldenden positiver voraus als im Vorquartal. Nur noch 33% (VQ 43%) rechnen mit steigenden, 63% (VQ 57%) mit gleichbleibenden und 4% (VQ 0%) gar mit sinkenden Kosten.
Bemerkung: Prozentuale Abweichungen resultieren aus Rundungsdifferenzen.